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TC-Instrumente. Eine Erfolgsgeschichte.



Überall, wo der Chirurg im OP mit der Pinzette ein weiteres Instrument greifen muss, kommt die so genannte Werkstoffpaarung ins Spiel. Dabei wird in die Spitze eines Instruments zusätzlich ein härterer Werkstoff eingearbeitet, in der Regel eine Chrom-Wolframcarbid-Legierung, auch Tungsten Carbide genannt; daher der Name TC-Instrument.

Erst diese Hartmetalleinlage macht es möglich, mit der Pinzette eine Nadel oder einen Haken zu greifen ohne dass die Spitze des greifenden Instruments abnutzt. TC-Instrumente bieten damit einen wirksamen Schutz vor Verschleiß. Anwendung finden TC-Instrumente unter anderem in der plastischen Chirurgie. 

Was sich so einfach anhört erweist sich in der Herstellung als echte Herausforderung. Klassischerweise wird beim TC-Instrument die Hartmetalleinlage eingelötet. Hartlöten heißt das im Fachjargon. Bei Sprenger hat man diese Kunst des Einsetzens zur Meisterschaft gebracht. Nach jahrelangen Versuchen ist es dem Team gelungen, im laufenden Prozess das ganz normale Härten, das ja als Standardprozess zur Herstellung jedes Instruments gehört, mit dem Hartlöten perfekt zu verbinden.

Weil Dinge mitunter funktionieren ohne dass man weiß warum, hat man bei Sprenger in einer Diplomarbeit diesen Prozess genau beschrieben. Damit bekommt die Erfolgsgeschichte der TC-Instrumente ein Happy End: Überall dort, wo die Spitze eines Instruments härter sein muss als das, was gegriffen wird, verfügt man bei Sprenger jetzt über einen validierten, einzigartigen Prozesses. Deshalb zählen TC-Instrumente zur Spezialität im Hause Sprenger.





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